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9. Spieltag - 17.09.2011 15:00 - ESV Traunstein - TSV 1860 Rosenheim 2:2Traunstein erreicht ein 2:2 gegen 1860 Rosenheim 2Der Fußball-Bezirksligist ESV Traunstein hat durch einen Last-Minute-Elfer das Remis gerettet
"Diesmal hatten wir halt - im Gegensatz zum Spiel in der Vorwoche gegen Bischofswiesen - ein bisschen Glück, denn jeder ,Schiri' gibt diesen Elfer nicht", meinte ESV-Pressesprecher Peter Mallmann. 1860-Coach Daniel Wimmer war aber auch sauer wegen der gesamten Entstehung. "Bei Elf gegen Neun dürfen wir überhaupt nicht in diese Verlegenheit kommen. Das war Dummheit", grantelte der A-Lizenz-Inhaber aus Bad Endorf. Unverdient war der Punkt für die Eisenbahner nicht, denn in der zweiten Halbzeit hatten sich die Gäste von der Mangfall nicht eine nennenswerte Chance erarbeitet. "Da haben wir gegen eine für meine Begriffe sehr gut aufgestellte Sechziger-Mannschaft gut dagegen gehalten", freute sich Mallmann. Die Partie begann vor 120 Zuschauern im Montana-Stadion mit einer gefällig agierenden 1860-Truppe, die nach 16 Minuten erstmals gefährlich wurde: Ein 25-Meter-Freistoß von Benedikt Hönninger senkte sich über Goalie Christian Huber hinweg, flog aber auch am ESV-Kasten vorbei. Etwas glücklich kam die Führung der Uli-Habl-Crew zustande: Dominik Waritschlager gab das Leder vom linken Flügel herein, Kapitän Jochen Thudt brachte die Hacke an die Kugel und diese landete als Bogenlampe zum 1:0 im Netz (22.). Doch der Ausgleich der Gäste ließ nur drei Minuten auf sich warten: Martin Huber zog aus halbrechter Position allein auf seinen Namenskollegen Christian zu und ließ diesem mit einem flachen Abschluss aus zwölf Metern keine Abwehrchance - 1:1 (25.). In der 38. Minute war das Match gedreht: Manuel Stangl traf nach einer Ecke von der rechten Seite per Hinterkopf in die ESV-Maschen. Letzter Höhepunkt im ersten Durchgang war schließlich ein 20-Meter-Freistoß von Benjamin Birner, den "Bonsai" Huber aus dem bedrohten Eck faustete. Nach dem Seitenwechsel waren es die Traunsteiner, die gleich ein paar nennenswerte Offensivszenen kreierten: Nach einer Flanke von Florian Marchl konnte ein Sechziger-Kicker gerade noch vor Waritschlager klären, die fällige Ecke schlug Tobi Berz auf den Kopf von Schneider - drüber (52.). In der 60. Minute hatte Waritschlager bei seinem 16-Meter-Schuss das Visier verkehrt eingestellt, und in der Schlussminute war es dann Schneider, der - wie geschildert - doch noch für ein Happy End der Eisenbahner sorgte. cs
Schiedsrichter Brandstetter (SV Zamdorf)
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