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3. Spieltag - 10.08.2011 19:00 - ASV Kiefersfelden - TSV 1880 Wasserburg 5:0Kiefersfelden läßt Wasserburg keine ChanceFaber Elf dominiert das Spiel und schickt Wasserburg mit 5:0 nach Hause
Trotz der deutlichen Niederlage vergangen Freitag in Bad Endorf ließ sich die Faber Elf nicht einschüchtern. Die Kieferer begannen von der ersten Minute an äussert druckvoll und konnten bereits in der 4 Minute die erste Torchance durch Wasti Kurz verbuchen. Dieser kam am 5er freihstehend zum Kopfball, nachdem der Wasserburger Torwart zu spät reagierte. In letzter Sekunde konnte dieser jedoch die Chance vereiteln. Aber schon eine Minute später, nach schöner Vorarbeit von Michael Neumann, konnte Fabian Fischer per Drop-Kick zum vielumjubelden 1:0 einschießen. Die Flanke von Neumann nahm Fischer fast direkt und wuchtete den Ball unhaltbar für den Torwart in die Maschen. Ein Abwehrspieler konnte zwar noch seinen Fuss dazwischenbringen, jedoch verhinderte dies das Tor nicht. Danach hagelte es fast im Minutentakt Torchancen für die Gastgeber. Zum Leid des Trainers und der Funktionäre konnte jedoch (noch) kein Tor erzielt werden. In der 14. Minute kamen die Gäste das erste Mal zum Zug. Ein Schuss aus dem Halbfeld heraus konnte von Torwart Weidlich abgewehrt werden. Die Antwort der Kieferer ließ nicht lange auf sich warten. In der 26. Minute, nach sehenswerter Vorarbeit von Fischer, stand Kurz plötzlich 8 Meter vor dem Tor. Dieser fakelte nicht lange und zog unhaltbar ab. Das längst überfällige 2:0 beruhigte so manche Nerven! Nur 5 Minuten später ein Pfiff von Schiedsrichter Josef Schenk. Der agile Wasti Kurz konnte im gegnerischen Strafraum nur durch unfaire Mittel gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Christian Müllauer gekonnt mit kurzem Anlauf. Von nun an hatte Wasserburg schier keine Chance mehr, den Anschlusstreffer zu setzen. Es wurden wiederum Großchancen auf Seite der Kieferer vergeben. Ein Freistoß von Frik, der den Ball über die Mauer hinweg direkt in den Winkel zirkelte, pfiff der Schiedsrichter unter lautstarken Protesten der Kieferer Fans zurück. Er sah ein Offensivfoul eines Stürmers im gegnerischen 16er. Kurz vor der Pause, in der 46. Minute, dann nochmals ein Aufbäumen von Wasserburg. Aus dem Halbfeld, ca. 25 Meter vor dem Gästetor, zog ein Wasserburger mit wuchtigem Schuss ab und prüfte TW Weidlich. Dieser konnte aber abgewehrt werden. Nach dem Pausentee kamen die Gäste besser aus der Kabine. Die ersten 10 Minuten drückten die Wasserburger deutlich in die Kieferer Hälfte. Ein Freistoß aus idealer Position schoss man aber weit über dem Tor hinweg. Danach nahmen die Kieferer wieder das Blatt in die Hand und machten dort wieder weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten: Mit schnellem, temporeichen und sehenswerten Fussball. Dann brach die 62. Minute an: Alexander Frik konnte am linken 16er Eck zwei Gäste-Spieler an sich binden, um diese mit einem Hackentrick auszuspielen. Er zog ab und schlenzte das Spielgerät unhaltbar ins lange Eck. Das Tor des Tages! Eine schöne Einzelleistung, die Lust auf mehr machte. Die Wasserburger reagierten mit einem Schuss von der Nr. 9, Firat Kenan, der jedoch von TW Weidlich abgewehrt werden konnte. Im Gegenzug setzte sich Christian Müllauer von der Mittellinie aus durch die Abwehrreihe der Gäste durch und zog aus 20 Metern ab. Leider traf der Ball nur den rechten Innenpfosten. Ein paar Minuten später, fast die gleiche Situation, schoss Marinus Graf aus der gleichen Entfernung das Spielgerät Richtung Torwart. Dieser konnte den Ball nicht festhalten und rutschte ihm durch die Füsse. Nach mehreren Chancen auf beiden Seiten beendete der Schiedsrichter in der 93 Minute die Partie.
Fazit Kiefer war klar die bessere Mannschaft. Jedoch war die Chancenauswertung nicht zufriedenstellend. Es hätten mehr Tore, besonders in der ersten Halbzeit, fallen müssen. Wasserburg agierte zu passiv, war in vielen Situationen überfordert. Besondere Vorkommnisse Elfmeter nach Foul an Kurz. Pfostenschuss von Müller nach schöner Einzelleistung. Freistoß direkt in den Winkel von Frik pfiff der Schiedsrichter Aufgrund eines Stürmerflouls zurück. Schiedsrichter Josef Schenk (Tattenhausen) - Pfiff gut, hätte in einigen Situation aber härter durchgreifen müssen.
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