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BayernligaTotopokal - 1.FC Schweinfurt 05 eine Runde weiter - FT Schweinfurt scheitert
0:1 verloren, 7:0 gewonnen - unterschiedlicher konnten die Resultate der Schnüdel im BFV-Verbandspokal in Gerolzhofen in den letzten drei Jahren nicht sein. Experten waren sich vor dem dritten Aufeinandertreffen seit 2009 einig, dass es im Steigerwald-Stadion diesmal so extrem nicht werden würde. In der Tat: Mit einem 3:0-Erfolg erledigte der Fußball-Bayernligist seine Aufgabe beim Landesligisten letztlich souverän. Allerdings nach einer tor- und fast chancenlosen ersten Halbzeit. Gerolzhofens Bürgermeister-Kandidat Thorsten Wozniak hatte Werbe-Faltklappen zum Lärmerzeugen verteilt. Doch bei nur knapp über 300 Zuschauern und kaum 20 mitgereisten Schweinfurter Anhängern blieb die große Derby-Atmosphäre freilich aus. Das Spiel tat sein Übriges dazu bei. Die Hausherren blieben über 90 Minuten gelegenheitsfrei, der FC 05 trat vor den Augen des an der Schulter operierten Eray Cadiroglu zunächst nur durch Sebastian Kneißls Schuss neben das Tor in Erscheinung (34.). Es dauerte bis zur 56. Minute, ehe der Favorit die Führung erzielte: Simon Häcker konnte sich über rechts endlich einmal durchsetzen und fand in der Mitte Timo Pitter. Zur Belohung wechselte Trainer Gerd Klaus die beiden Offensivkräfte gleich danach aus. Michael Kraus kam neben Daniel Mache und ließ vor dem 0:2 Keeper Valentin Roth aussteigen, um mit Querpass Florian Hetzel zu bedienen. Das 0:3 besorgte Kraus selbst auf Pass von Bastian Lunz, der neben Michael Krämer und dem glücklosen Mitelstürmer Tobias Rosenberger als Neuzugang in der Startformation stand. "Auch in der ersen Halbzeit waren gute Passagen drin, fehlten nur die Tore. Die Art und Weise meiner Mannschaft hat mir gut gefallen", lobte Gerd Klaus sein Schweinfurter Team. "Aber auch Gerolzhofen stand gut und kompakt. Ein Landesligist muss das aber natürlich können, tief zu stehen und unseren Aufbau zu verhindern." "Das war super, was meine Jungs gemacht haben", fand auch Geo-Coach Udo Romeis den Auftritt ermutigend, "wir standen defensiv gut und haben ja in der ersten Halbzeit nicht viele Chacen zugelassen. Aus meiner Sicht klar aus dem Abseits" sei das 0:1 gefallen, "aber das zweite und dritte Tor haben die Schweinfurter richtig gut rausgespielt. Der Sieg fiel ein, zwei Tore zu hoch aus, sonst war das aber okay", so Romeis nach dem Wiedersehen mit seinem alten Verein. "Das erste Gegentor hätten wir vielleicht noch zehn Minuten rauszögern können. So aber war es für uns trotzdem ein super Vorbereitungsspiel." In Ebersdorf bei Coburg kicken die Gerolzhöfer am Freitag gegen Regionalligist VfL Frohnlach, in Donnersdorf dann am Sonntag gegen die DJK Dampfach, ehe am Freitag danach die Runde in der Landesliga Nordwest eingeleitet wird mit dem Heimspiel vor sicherlich größerer Kulisse gegen den Nachbarn DJK-SV Unterspiesheim. Auf den Sensations-Aufsteiger aus der Gemeinde Kolitzheim blicken am Mittwochabend die Schweinfurter Augen. Denn im Neulings-Duell gegen den FC Augsfeld wird der Gastgeber der Schnüdel für Pokalrunde zwei bereits am Samstag ermittelt. "Augsfeld wäre mir lieber, dann sehen wir Thorsten Schlereth nochmal, auch wenn der trotzdem nicht zu uns wechseln wird", sagt Gerd Klaus. Mit Wladimir Slintchenko (lief in der zweiten Mannschaft bei den Schweinfurter Stadtmeisterschaften auf) und dem erkrankten Florian Gräf fehlten dem FC 05 noch zwei wichtige Leute. Dafür wurde mit Martin Thomann ein bislang weitestgehehd unbekannter Nachwuchsmann eingewechselt. Einen weiteren Torhüter suchen die Schnüdel noch, da in Gerolzhofen Gerd Klaus als Ersatzkeeper gemeldet war, nachdem Andreas Binner im Urlaub weilt. Klaus fand Gefallen am gegnerischen Schlussmann Valentin Roth.... An einem Mittelfeldmann sind die Grün-Weißen laut Sportdirektor Rüdiger Mauder noch dran, der aber an sich einen höherklassigen Verein sucht und sich erst entscheiden muss. Viel Zeit zum Einspielen besteht nicht mehr, denn schon am Samstag in einer Woche startet die Punkterunde mit dem Auswärtsderby beim Würzburger FV. Danach folgen zahlreiche Partien an Werktagen, beispielsweise am Dienstag danach und am ersten August-Freitag gegen Erlangen und Bayreuth mit Anpfiff jeweils um 20 Uhr und Flutlicht-Unterstützung. Auch in Sand (27. 07.) und in Kleinrinderfeld (08. 08.) wird unter der Woche und abends gespielt. Toto-Pokal, Qualifikation auf BFV-Verbandsebene, Runde 1: FC Gerolzhofen - 1. FC Schweinfurt 05: 0:3 (0:0) Gerolzhofen: Valentin Roth - Florian Scherf, Florian Heimerl, Daniel Geck, Tino Pabst (ab 16. Julian Geck), Stefan Rothenanger, Max Seuferling, Timo Jopp (ab 66. Julian Wiederer), Alexander Kneißl-Bedenk, Andreas Schröer (ab 61. Florian Eschenbacher), Daniel Haub. Schweinfurt: Stephan Essig - Benjamin Demel, Bastian Lunz, Michael Kramer, Florian Hetzel, Erkan Esen (ab 63. Martin Thomann), Stefan Seufert, Timo Pitter (ab 57. Michael Kraus), Sebastian Kneißl, Simon Häcker (ab 57. Daniel Mache), Tobias Rosenberger. Tore: 0:1 Timo Pitter (55.), 0:2 Florian Hetzel (77.), 0:3 Michael Kraus (83.). Schiedsrichter: Steffen Mix (Abtswind). Zuschauer: 320. Im Spiel zwei mit Schweinfurter Beteiligung am Dienstagabend setzte sich vor trostloser Kulisse nur hauchdünn der Bayernligist TSV Großbardorf beim Landesligisten FT Schweinfurt durch. Die Freien Turner, mit Neuzugang Sebastian Ziegler aus Bad Brückenau in der Startformation, gingen als Außenseiter durch Marcel Hartmanns Freistoß sogar in Führung. Auf Vorlage von Rückkehrer Alexander Mantlik glichen die Gallier durch Marcel Hirn allerdings noch vor der Pause aus. Nach fünf Gegentoren im Testspiel-Aufeinendertreffen vorletzten Samstag hielt die FTS diesmal gut mit. Die beste Gelegenheit zum Sieg in der regulären Spielzeit vergab Großbardorfs Manuel Orf, der nach einem Foul an sich selbst mit einem Strafstoß an Keeper Dominik Biemer scheiterte. Im Elfmeterschießen machte es Orf dann besser und verwandelte endtscheidend als letzter Schütze der Gäste. Beim TSV vergab nur Stefan Piecha, bei den Schweinfurtern verschossen Thilo Wilke und Patrick Geißler. Letzterer scheiterte am neuen Torwart André Koob. Bei den Grabfeldern spielten mit Bastian Rossmann und Philipp Kleinhenz weitere Zugänge. Großbardorf leistete damit seinen Beitrag, damit es in Runde zwei schon am Samstag zum Grabfeld-Derby gegen den TSV Aubstadt kommt, der am Mittwochabend in Bergrheinfeld antritt. FT Schweinfurt – TSV Großbardorf 6:7 n. E. (1:1, 1:1) Tore: 1:0 Marcel Hartmann (26.), 1:1 Marcel Hirn (35.). Im Elfmeterschießen: Dominik Ebert, Danny Djalek, Benjamin Freund, Michael Mantel, Thilo Wilke verschießt, Tony Stenzinger, Patrick Geißler scheitert an André Koob - Manuel Leicht, Maximilian Zang, Philipp Kleinhenz, Marcel Hirn, Stefan Piecha scheitert an Dominik Biemer, Björn Schönwiesner, Manuel Orf. Schiedsrichter: Simon Marx (Großwelzheim). Zuschauer: 120 (im Willy-Sachs-Stadion). Du kannst mithelfen, diese Community noch informativer zu machen, und zwar als
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Erzielte das wichtige 1:0 - FC 05-Torjäger Timo Pitter
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