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BayernligaVorschau auf den 12.Spieltag der Bayernliga
SC Eltersdorf - FC Schweinfurt 05 (Freitag, 19.30 Uhr) FSV Erlangen-Bruck - TSV Großbardorf (Sonntag, 16 Uhr) Der Spielplan der Fußball-Bayernliga will es so, dass binnen nicht einmal 48 Stunden beide Vertreter der Region Main-Rhön in Erlangen antreten. Freitagabend hat der FC Schweinfurt 05 (16. Platz, 8 Punkte) sein Flutlicht-Auswärtsspiel beim so starken und vorerst enteilten Neuling SC Eltersdorf (3., 18). Am Sonntag dann will der TSV Großbardorf (7., 16) beim Tabellennachbarn FSV Erlangen-Bruck (6., 16) in der Fremde die jüngste und erste Heimpleite wieder gerade rücken. Rund 105.000 Einwohner hat die Groß- und Universitätsstadt Erlangen. Um die 20.000 Leute leben in der Gemarkung Bruck im Südwesten des Zentrums, weitere 3500 Einwohner sind es noch weiter südlich unterhalb des Autobahnkreuzes in Eltersdorf. Das ist benfalls eine Gemarkung und Heimat eines aufstrebenden Neulings von Trainer Ludwig Preis, der gleich mal die Vormachtstellung in der Stadt eingenommen hat. 3:0 gewann Eltersdorf das Derby Ende Juli, bei dem man aber zu deutlich erkannte, dass Fußball in Erlangen eine keine große Euphorie erzeugen kann. Nur 800 Fans sahen den Nachbarschaftskampf der ineinander überfließenden Stadtteile. Nur 100 Leute wollten später Eltersdorfs Heimspiel gegen Mitaufsteiger Gersthofen sehen. So gesehen dürfte es am Freitagabend ein Heimspiel werden für die Schweinfurter, die allerdings gewarnt sind: Eltersdorf siegte jüngst zuhause gegen Buchbach mit 6:2 und gewann auch in Bamberg. Gerade mal 22 Minuten kickte bislang Dominik Kupfer (Fotos) für Eltersdorf. Bei der Niederlage in Rosenheim (SB-DJK) wurde er eingewechselt. Der 22-jährige Röthleiner entpuppte sich zuletzt als Wandervogel. Vergangenen Frühling noch lief er mit dem TSV Buchbach beim FC Schweinfurt 05 auf. Zu den Oberbayern wechselte Kupfer nach der Rückrunde zuvor für den TSV Großbardorf. Doch nach einem Tor in 24 Spielen wurde Kupfer im vergangenen April bei den Buchbachern suspendiert, wechselte im Sommer nach Seligenporten, kam auch für die Oberpfälzer auf nur 22 Minuten nach einer Einwechslung beim 1:4 in Ismaning und zog danach gleich weiter nach Eltersdorf, weilt bis Freitag auf einem Seminar seines neuen Arbeitgebers. Von Trainer Preis und Manager Joachim Uhsemann bekam Kupfer jedoch ein Interviewverbot für diese Tage auferlegt. Der SC Eltersdorf fühlt sich anscheinend schon wie ein Profiverein. Hart wird´s allesmal für die auswärts heuer bislang ohnehin nicht so erfolgreichen Großbardorfer. Denn Erlangen-Bruck ist seit der innerstädtischen Niederlage in Eltersdorf ungeschlagen, arbeitete sich ins vordere Mittelfeld nach vorne. Und das bei einem noch nachzuholenden Spiel. Denn die letzten Heimpartie gegen Schweinfurt fiel aufgrund einer Testbegegnung gegen Bundesligist Nürnberg aus, wurde gedreht und wird Ende des Monats nun im Willy-Sachs-Stadion nachgeholt. So gesehen hat das Team von Trainer Gerd Klaus sogar Anschluss nach ganz oben. Mitte der Woche hatte der Schweinfurter Vorsitzende Markus Wolf Stellung bezogen zu den "Trainer raus"-Rufen einiger Fans. Die Entscheidung, mit Klaus Scheer weiterzuarbeiten, habe sich die Vorstandschaft "natürlich reifllich überlegen" müssen. Doch mit Scheer könne die Wende gelingen, seine "fachliche und menschliche Kompetenz" betonte Wolf, wohl aber auch die Tabellensituation. Verbunden war der offene Brief mit einem Appell an die Fans, die Mannschaft wieder konstruktiv zu unterstützen. Emotionen seien erlaubt, nur gemeinsam aber könne man aus der Krise herauskommen. Schon am Montagnachmittag setzte der FC 05 eine Stellungnahme Scheers auf die Homepage, der sich für die Beleidigung eines Fans im Anschluss an die Samstagspartie gegen Seligenporten entschuldigte. Festgelegt wurden indes die vier Gruppen für die nächste Runde im Bayerischen Toto-Pokal. Gegen wen der FC Schweinfurt 05 und die Großbardorfer am 3. Oktober kicken, entscheidet sich am 20. September bei der letzten Partie der noch nicht abgeschlossenen Runde zwischen Olympia Neugablonz und Regionalligist Memmingen. In Topf 1 stecken lediglich die Gallier, die Schnüdel und dazu der FC Bamberg und Alemannia Haibach, das als Landesligist auf alle Fälle Heimrecht genießt. Sollten Großbardorf und Schweinfurt jeweils weite Reisen an den Untermain erspart bleiben,. so wird es auf alle Fälle ein Derby geben. Über das jeweilige Heimrecht entscheidet das Los. Kein schnelles Wiedersehen wird es für den FC 05 mit Eltersdorf und für den TSV mit Hof geben: Die Erlanger stecken genauso wie die Hochfranken in Topf 2 zusammen mit Landesligist Ammerthal und Bezirksoberligist Vilzing. mh
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